Babyn Jar. Stimmen
Gedichte. Ukrainisch und deutsch | Eines der wichtigsten Bücher der ukrainischen Gegenwartsliteratur
von Marianna Kijanowska; Claudia Dathe
Hardcover
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ISBN: 978-3-518-43176-4
Verlag: Suhrkamp (Hauptverlag)
Veröffentlicht: 20.05.2024
Auflage: 1. Auflage
Seiten: 155 Seiten
Höhe: 22.00 cm
Breite: 14.00 cm
Gewicht: 302.00 gr
Sprache: Deutsch, Ukrainian
Autorenporträt
Marianna Kijanowska, 1973 in Schowka bei Lemberg/Lwiw geboren, debütierte 1997 als Lyrikerin. Übersetzerin aus dem Polnischen, Russischen und Englischen. Für ihren Gedichtzyklus wurde sie 2020 mit dem Taras-Shevchenko-Preis ausgezeichnet. Sie lebt zur Zeit in Krakau. Claudia Dathe, geboren 1971, studierte Übersetzungswissenschaft (Schwerpunkt Russisch und Polnisch) am Institut für Angewandte Linguistik und Translatalogie der Universität Leipzig sowie in Pjatigorsk (Russland) und Krakau. Anschließend absolvierte sie ein Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre. Für den Suhrkamp Verlag übersetzt sie Werke Serhij Zhadans aus dem Ukrainischen ins Deutsche und wurde unter anderem für ihre Übertragung seines Lyrikbands mit dem Drahomán-Preis ausgezeichnet.
Rezension
  • »Unerbittlich genau: Marianna Kijanowska gibt den jüdischen Opfern des Massakers von Babyn Jar eine präzise lyrische Stimme.«
  • »Kijanowskas Gedichtband ist keine Dokumentation, er ist jedoch trotz der Fiktion durch die Möglichkeiten der Lyrik nicht weniger authentisch. Die ›Stimmen‹ sind in einem ultimativen Sinn Stimmen über einen ›schutzlosen tod‹.«
  • »Kijanowska schreibt einen berührenden Gedichtzyklus über Massaker von während des Holocaust ... Mit ihrer eindrücklichen Stimmenpartitur hat Kijanowska ... gezeigt, dass Poesie ihren Teil zur unabdingbaren Erinnerungskultur beitragen kann. Auf eine unverwechselbare Art.«
  • »Marianna Kijanowska schreibt fast ausschließlich aus der Perspektive der jüdischen Opfer. ... Das Ergebnis ist größte szenische Eindringlichkeit. ...«
  • »Nichts wird beschönigt, aber diese Gedichte geben den Toten eine Stimme.«
  • »[Kijanowska] gibt hier nicht nur den Opfern ihre Namen und ihre Würde zurück – sie stößt hier gleichzeitig eine Debatte über Schuld an ...«
Verschlagwortung
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