James
Roman
von Percival Everett; Nikolaus Stingl
"Huckleberry Finn" wird zum Roman der Freiheit – in "James" erfindet Percival Everett den Klassiker der amerikanischen Literatur neu. Fesselnd, komisch, subversiv Jim spielt den Dummen. Es wäre zu gefährlich, wenn die Weißen wüssten, wie intelligent und gebildet er ist. Als man ihn nach New Orleans verkaufen will, flieht er mit Huck gen Norden in die Freiheit. Auf dem Mississippi jagt ein Abenteuer das nächste: Stürme, Überschwemmungen, Begegnungen mit Betrügern und Blackface-Sängern. Immer wieder muss Jim mit seiner schwarzen Identität jonglieren, um sich und seinen jugendlichen Freund zu retten. Percival Everetts „James“ ist einer der maßgeblichen Romane unserer Zeit, eine unerhörte Provokation, die an die Grundfesten des amerikanischen Mythos rührt. Ein auf den Kopf gestellter Klassiker, der uns aufrüttelt und fragt: Wie lesen wir heute? Fesselnd, komisch, subversiv.
Hardcover
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ISBN: 978-3-446-27948-3
Verlag: Hanser, Carl (Hauptverlag)
Veröffentlicht: 18.03.2024
Auflage: 7. Auflage
Seiten: 336 Seiten
Höhe: 20.00 cm
Breite: 13.00 cm
Gewicht: 428.00 gr
Sprache: Deutsch
Rezension
  • „Es ist ein Sprachfeuerwerk und ein überaus kluges Buch. So geht Weltliteratur.“ Denis Scheck, WDR, 31.03.24 „Witziger und dabei böser ist die amerikanische Gegenwartsliteratur lange nicht gewesen. Womöglich nicht mehr seit Mark Twain.“ Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.03.24 „Eine literarische Auseinandersetzung mit dem Rassismus, wie es sie noch nicht gab.“ Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 25.03.24 „Man kann sich vorstellen, dass diese Story alles bereithält, was ein furioser Abenteuerroman braucht: Spannung und Wendungsreichtum, Cleverness und Gefühl, mithin einen eingängigen und dadurch packenden Stil. Doch zur Brillanz des Textes trägt darüber hinaus seine analytische Intelligenz bei.“ Björn Hayer, Der Freitag, 21.03.24 „Mit ‚James‘ revidiert Everett den amerikanischen Kanon auf subversive Weise und schafft dabei großartige Literatur. Sein kraftvoller Erzählfluss trägt die Tiefenschichten philosophischer Reflexion in sich, aber der Leser kann auch an der Oberfläche bleiben und sich von den überraschenden Wendungen der Geschichte mitreißen lassen.“ Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung, 16.03.24 „Ein meisterhaft komponierter, exzellent geschriebener, die twainsche Utopie weiterdenkender Roman… Eine grandios gebaute, satirische, anrührende, höchst unterhaltsame Abenteuergeschichte… Absolut zeitgenössisch, radikal, inspirierend.“ Ulrich Rüdenauer, SWR lesenswert, 17.03.24 „Eine Abenteuergeschichte, die scharfzüngig und humorvoll strukturellem Rassismus die Stirn bietet.“ SRF-Bestenliste April, 28.03.24
Verschlagwortung
Hardcover; Softcover; Deutsche Literatur; Belletristik; allgemein und literarisch; Historischer Roman; Amerika; Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945); 21. Jh.; Belletristik in Übersetzung; Rassismus; Identität; Klassiker; Huckleberry Finn; Zugehörigkeit; Twain; entspannen; antirassismus; politische korrektheit; Nordamerika (USA und Kanada); Erzählerisches Thema; Rassismus und Rassendiskriminierung